Zur Geschichte der deutschsprachigen Literaturwissenschaft

I. Probleme des interkulturellen Wissenschaftsvergleichs und Wissenstransfers am Beispiel der deutschsprachigen Literaturwissenschaft nach 1945
II. II. Konzept- und Institutionsgeschichte der Germanistik
III. Handbuch Literaturwissenschaft
IV. Praxeologie der Literaturwissenschaft
V. Die Forschungsgeschichte von Empfindsamkeit und Jakobinismus zwischen 1965 und 1990

 I. Probleme des interkulturellen Wissenschaftsvergleichs und Wissenstransfers am Beispiel der deutschsprachigen Literaturwissenschaft nach 1945

Bearbeitung: Lutz Danneberg, Wilhelm Schernus, Jörg Schönert

in Arbeit …

Verknüpfungen

Disziplin, Schule, Stil
Problem, Frage
Tradition, Wissenstransfer
Wissenschaftskonkurrenz

Vorarbeiten

  1. Lutz Danneberg, Wilhelm Schernus und Jörg Schönert:  Probleme einer vergleichenden Geschichte der Literaturwissenschaft (Germanistik) in der DDR und der BRD (1950-1990) Papier zum Wissenschaftlichen Kolloqium der Arbeiststelle für Sozialgeschichte der Literatur (am Literaturwissenschaftlichen Seminar der Universität): Hamburg, 22.-24. November 1990. Teilnehmer aus der ehemaligen DDR: Klaus Blaudzun, Rainer Rosenberg, Dieter Schlenstedt, Heinz-Jürgen Staszak; Teilnehmer aus der BRD: Lutz Danneberg, Klaus Garber, Jan-Dirk Müller, Jürgen Scharfschwerdt, Wilhelm Schernus, Jörg Schönert, Friedrich Vollhardt, Wilhelm Voßkamp
  2. Lutz Danneberg, Wilhelm Schernus und Jörg Schönert: Die Rezeption der Rezeptionsästhetik in der DDR: Wissenschaftswandel unter den Bedingungen des sozialistischen Systems. In: Gerhard P. Knapp und Gerd Labroisse (Hg.), 1945-1995 Fünfzig Jahre deutschsprachige Literatur in Aspekten. Amsterdam/Atalanta 1995 (Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 38/39), S. 643-702. Längere Fassung.
  3. „Rezeption der Rezeptionsästhetik“ Nachbetrachtungen: Bibliographie, Exzerpte und Materialien
  4. Jörg Schönert: Ohne Befremden? Wissenschaftskooperation als wechselseitiger Lernprozess zwischen germanistischen Arbeitsgruppen der Universitäten Hamburg und Rostock vor und nach 1989

Kontakt: Jörg Schönert

II. Konzept- und Institutionsgeschichte der Germanistik

Bearbeitung: Wolfgang Höppner, Ralf Klausnitzer, Jörg Schönert

Die hier versammelten Einzelprojekte verstehen sich als ein Beitrag zur Erforschung der Konzept- und Institutionsgeschichte der germanistischen Literaturwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung ihrer historischen Entwicklung in Berlin. Schwerpunkte sind die Frühgeschichte der Germanistik, das Werk Wilhelm Scherers und der sog. „Scherer-Schule“ sowie das wissenschaftliche Wirken Franz Kochs und anderer Fachvertreter in der Zeit des Nationalsozialismus.

Vorarbeiten

  1. Wolfgang Höppner: Kontinuität und Diskontinuität  in der Berliner Germanistik. In: Die Berliner Universität in der NS-Zeit. Bd. II: Fachbereiche und Fakultäten. Hg. von Rüdiger vom Bruch unter Mitarbeit von Rebecca Schaarschmidt. Stuttgart 2005, S. 257-276.
  2. Wolfgang Höppner: Biographie Franz Koch / Schriftenverzeichnis Franz Koch (Auswahl). Abgedruckt in: Wolfgang Höppner: Wissenschaftlerbiographie und Datenrecherchen in Bibliotheken und Archiven, dargestellt am Beispiel des österreichischen Germanisten Franz Koch (1888 – 1969). Ein Erfahrungsbericht. In: Herbert Arlt, Alexandr W. Belobratow (Hg.): Interkulturelle Erforschung der österreichischen Literatur. St. Ingbert 2000, S. 61-99.
  3. Bernd Dammann und Jörg Schönert: Machtstreben und Machtmissbrauch im Berliner Germanischen Seminar 1935-1945. Das Beispiel des Germanisten Franz Koch. FHEH-Preprint
  4. Jörg Schönert, Germanistik der 1990er Jahre – eine Disziplin auf der Suche nach ihrer Identität.
  5. Jörg Schönert, Versäumte Lektionen?
  6. Jörg Schönert, Germanistische Literaturwissenschaft in Hamburg von 1970 bis 2010
  7. Jörg Schönert, Germanistik an der Universität Hamburg in der Reformphase 1965-1975
  8. Jörg Schönert, Sozialgeschichte als ,umbrella term‘. Zur konzeptionellen Ausrichtung der Bände 1-12 von „Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur“
  9. Jörg Schönert, Sozialgeschichte der Literatur – ein verübergehendes Meteor? Rückblick auf die DFG-Forschergruppe „Sozialgeschichte der Literatur“ (1979-1986) an der Universität München
  10. Jörg Schönert, (Theorie-)Arbeit schändet nicht [zu S.J. Schmidt und der Münchener Forschergruppe „Sozialgeschichte der Literatur“
  11. Hinweis auf: Gerhard Sauder, Sozialgeschichte der Literatur: ein gescheitertes Experiment? In: KulturPoetik 10/2 (2010), S. 250-263
  12. Jörg Schönert, Lektüren zu Wilhelm Emrichs Die Symbolik von Faust II im Zeitraum 1940-2014
  13. Jörg Schönert: Epochenkonzepte in der germanistischen Literaturgeschichtsschreibung zum 18. Jahrhundert

Kontakt: Ralf KlausnitzerJörg Schönert

III. Handbuch Literaturwissenschaft

Bearbeitung: Lutz Danneberg, Wolfgang Höppner, Ralf Klausnitzer, Dorit Müller

Im Rahmen des von Thomas Anz (Marburg) geleiteten Projekts widmet sich ein Hauptkapitel der Geschichte der Literaturwissenschaft, das aus folgenden Teilkapiteln besteht: (1) Altphilologie, Theologie und die Genealogie der Literaturwissenschaft, (2) Literaturwissenschaft in den Nationalphilologien, (3) Institutionalisierung und Modernisierung der Literaturwissenschaft seit dem 19. Jahrhundert sowie (4) Literaturwissenschaft nach 1968.

Vorarbeiten

  1. Die Teilkapitel „Geschichte der Literaturwissenschaft“ sind erschienen im Bd. III des „Handbuchs Literaturwissenschaft“ im Verlag J. B. Metzler Stuttgart und Weimar 2007.

Kontakt: Lutz DannebergRalf KlausnitzerDorit Müller

IV. Praxeologie der Literaturwissenschaft

Bearbeitung: Jörg Schönert

in Arbeit …

Vorarbeiten

  1. Schönert, Jörg: Es muß nicht immer ein ,turn‘ sein. Typen und Funktionen kodifiziernder Publikationen in der Germanistik 1970-2010
  2. -: Die erste Dokumentation zur Reform des literaturwissenschaftlichen Grundstudiums: ,Modelle der Praxis‘ von 1972
  3. -: Einführung in die Literaturwissenschaft‘: Zur Geschichte eines Publiklationstyps der letzten 50 Jahre http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=10335
  4. -: Zur Relevanz des literaturwissenschaftlichen Grundstudiums für disziplinäre Entwicklungen in den Neuphilologien 1970 – 2010: Impulse, Indikatoren, Imperative (Fachgeschichte in praxeologischer Sicht)
  5. -: Strukturalismus in der Praxis – methodische Konzepte
  6. – (in Zusammenarbeit mit Tanja Lange und Wilhelm Schernus) Pilotstudie. Zur Entwicklungsgeschichte des germanistisch-literaturwissenschaftlichen Grundstudiums an der Universität Hamburg (1970-2009)‘ zum Antrag ,Zur Relevanz des literaturwissenschaftlichen Grundstudiums für disziplinäre Entwicklungen in den Neuphilologien 1970-2010: Impulse, Indikatoren, Imperative (Fachgeschichte in praexologischer Sicht)‘

Kontakt: Jörg Schönert

V. Die Forschungsgeschichte von Empfindsamkeit und Jakobinismus zwischen 1965 und 1990

  • Bearbeitet, kommentiert und herausgegeben von Michael Schlott, in Zusammenarbeit mit Lutz Danneberg, Thorsten Ries, Wilhelm Schernus, Jörg Schönert und Friedrich Vollhardt: Wege der Aufklärung in Deutschland. Die Forschungsgeschichte von Empfindsamkeit und Jakobinismus zwischen 1965 und 1990 in Experteninterviews. Leipzig 2012 (Abhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig: Philologisch-historische Klasse 83) 842 Seiten

KontaktMichael Schlott