{"id":406,"date":"2015-01-04T15:25:07","date_gmt":"2015-01-04T14:25:07","guid":{"rendered":"http:\/\/serverle.ilw.uni-stuttgart.de\/fheh\/?page_id=406"},"modified":"2018-09-16T10:32:50","modified_gmt":"2018-09-16T08:32:50","slug":"analysis-textus-scriptura-und-natura","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fheh.org\/?page_id=406","title":{"rendered":"Analysis textus: scriptura und natura"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" style=\"color: #333333;\">\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">Bearbeitung: Lutz Danneberg<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Die\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0wird im Zeitraum zwischen der ersten H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts bis in die Mitte des 18. Jahrhundert zu dem zentralen Konzept, das die Behandlung von Texten jeglicher Art umschreibt \u2013 solche der \u00dcberlieferung ebenso wie solche der Literatur oder solche, in denen die zeitgen\u00f6ssischen Kontroversen ausgetragen werden . Der Ausdruck\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0setzt sich im 16. Jahrhundert durch und verdr\u00e4ngt etwa Ausdr\u00fccke wie\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">resolvere<\/em>, die sich seit der Antike finden. Einflussreich war dabei nicht zuletzt der Gebrauch, den Aristoteles an markanten Stellen im Organon von diesem Ausdruck macht, aber auch die verzweigte Tradition von\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">resolutio<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">compositio<\/em>, von\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0und<em style=\"font-weight: inherit;\">synthesis<\/em>\u00a0(<em style=\"font-weight: inherit;\">genesis<\/em>) Dahinter steht eine bestimmte Auffassung des Textes wieder textuellen Kommunikation und vor diesem Hintergrund findet dann die\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis textus<\/em>\u00a0Eingang nicht zuletzt in den praktischen, auf die Anwendung ausgerichteten Teil der Logiken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Wie so vieles im 20. Jahrhundert aus der Geschichte der Hermeneutik in Vergessenheit geraten ist, so entschwunden ist auch weitgehend die Beziehung von\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">hermeneutica<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">logica<\/em>\u00a0(<em style=\"font-weight: inherit;\">dialectica<\/em>) aus dem philosophiehistorischen Ged\u00e4chtnis. Zun\u00e4chst sind die ersten Anregungen zur Erforschung der Entwicklung dieser Beziehung nur z\u00f6gerlich verfolgt worden, dann freilich mit gewichtigen Beitr\u00e4gen zu Ausschnitten dieser Geschichte. Freilich sind bislang nicht mehr als F\u00e4hrten gelegt, die in ein schwer zu \u00fcberschauendes, noch immer weitgehend unbekanntes Gel\u00e4nde f\u00fchren. Dieses Gel\u00e4nde ist zudem weitr\u00e4umiger abzustecken, als man dies bislang zu tun pflegte. Das beginnt bereits dann, wenn man sich von dem Bild einer mehr oder weniger kontinuierlichen Verfallsgeschichte der Hermeneutik bis zum Ende des 18. Jahrhunderts trennt, gleichsam in Umkehrung solcher Szenarien, die just dort den Beginn der Aufstiegsgeschichte der Hermeneutik zu erkennen meinen. Dieses Terrain ist auch deshalb nicht ohne M\u00fche zu erkunden, weil es wenige hilfreiche \u2013 verl\u00e4ssliche wie \u00fcbergreifende \u2013 bibliographische Vorarbeiten gibt. F\u00fcr die Geschichte der Logik gibt es mittlerweile eine Reihe von Orientierungspunkten, w\u00e4hrend der hermeneutische Part hingegen weitgehend<em style=\"font-weight: inherit;\">terra incognita<\/em>\u00a0geblieben ist. In Anbetracht der F\u00fclle der Quellen vom 16. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts kann es nicht mehr sein, ausgew\u00e4hlten Aspekten der Beziehung von Logik und Hermeneutik nachzugehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Das Konzept der analysis differenziert sich. Orientiert am Trivium unterscheidet man zun\u00e4chst\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">grammatica<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">logica<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">rethorica<\/em>. Sp\u00e4ter kommt es zu einer Vielzahl von spezielleren Konzepten \u2013 etwa\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">syllogistica<\/em>,<em style=\"font-weight: inherit;\">demonstrativa<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">methodica<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">argumentorum<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">dichotomica<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">paraphrastica<\/em>, aber auch<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">logico<\/em>\u2013<em style=\"font-weight: inherit;\">theologica<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">aphoristica<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">logica<\/em>\u2013<em style=\"font-weight: inherit;\">typica<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis mytholgica<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis rituali<\/em>\u00a0oder\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">poetica<\/em>, mit denen ein spezifisches Wissen umschrieben wird, das bei der\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">textus<\/em>\u00a0seinen Einsatz findet. Von der\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">interpretatio analytica<\/em>\u00a0(als\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis textus<\/em>) wird die\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">synthetica interpretatio<\/em>unterschieden, die eine Art Umkehrung\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">interpretatio<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analytica<\/em>\u00a0darstellt und dann das umschreibt, was sich als applicatio in der Homiletik (<em style=\"font-weight: inherit;\">ars<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">concionandi<\/em>) darstellt. Im Zuge der Entwicklung der Anatomie, nicht zuletzt unter Eindruck des Werks Andreas Vesals, tritt nicht allein ein terminologischen Konkurrenten ins Feld, den der\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">anatomia<\/em>, sondern es findet zudem eine Renovierung der Vorstellungen von dem zu analysierenden ,Textk\u00f6rper\u2019 statt. Beide Ausdr\u00fccke,<em style=\"font-weight: inherit;\">anatomia<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>, werden nicht selten synonym gebraucht, auch wenn sich langfristig der letztere durchsetzt. Diese Art der Textbetrachtung verbindet sich nicht selten mit einem speziellen, aber weithin verbreiteten Verfahren der kompakten Pr\u00e4sentation von Wissen, n\u00e4mlich der tabellarischen Darstellungsweise (<em style=\"font-weight: inherit;\">methodus<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">tabellaria<\/em>) als einer\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">ad-oculos<\/em>-Pr\u00e4sentation.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Obwohl der Ausdruck des Buch-Lesens zumindest in zweifacher Hinsicht als metaphorisch erscheint: zum einen in dem, was als Lesen aufgefasst wird, zum anderen in dem, was sich als Buch darbietet, und der Gebrauch von Wendungen wie \u201eBuch der Natur\u201c in nicht wenigen F\u00e4llen tats\u00e4chlich metaphorisch sein d\u00fcrfte. Doch nach einem Minimum, was sich zur Identifikation eines vergangenen metaphorischen Gebrauchs sagen l\u00e4sst, bemisst sich die nichtw\u00f6rtliche Bedeutung an dem relevanten Wissen in einer gegebenen epistemischen Situation und vor deren Hintergrund eine w\u00f6rtliche Deutung \u2013 etwa der Wendung \u201eBuch der Natur\u201c \u2013 als unpassend erscheint. Keine Frage ist, dass immer Unterschiede zwischen dem\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">liber<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">naturalis<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">supernaturalis<\/em>gesehen wurde, etwa dass das eine schriftlos sei, doch zeigen allein Unterschiede noch nicht einen metaphorischen Gebrauch eines Ausdruck an. So erm\u00f6glicht denn auch ein als relevant gehaltenes Wissen in der gegebenen epistemischen Situation \u2013 nicht erst bei Spinoza \u2013, dass Vorstellungen der analysis die Grundlage f\u00fcr Auffassungen bieten, dass das Lesen im\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">liber<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">naturalis<\/em>, im\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">liber<\/em><em style=\"font-weight: inherit;\">artificialis<\/em>\u00a0und im\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">liber<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">supernaturalis<\/em>\u00a0in bestimmter Hinsicht (und nicht nur metaphorisch) \u00e4hnlichen methodischen Annahmen folgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Das schafft Voraussetzungen f\u00fcr das Erkunden von Gemeinsamkeiten, Parallelen und Koinzidenzen, die nicht zuletzt zwischen der Betrachtung des einen g\u00f6ttlichen Buches, dem\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">liber supernaturalis<\/em>\u00a0(<em style=\"font-weight: inherit;\">scripturae<\/em>) sowie des anderen, dem<em style=\"font-weight: inherit;\">liber naturalis<\/em>\u00a0(<em style=\"font-weight: inherit;\">naturae<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">creaturarum<\/em>), als bestehend gesehen wurden. Wie es auch immer mit der Metaphorik des Lesens in den beiden g\u00f6ttlichen B\u00fcchern auch bestellt sein mochte: Es gab Elemente sowohl beim \u201eLesen\u201c als auch beim \u201eBuch\u201c, die in beiden F\u00e4llen in gleicher Weise und allem Anschein nach nichtmetaphorisch verwendet wurden. Beim \u201eLesen\u201c ist das der Fall eben mit dem Ausdruck\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>, beim \u201eBuch\u201c, dass sein Lesen in beiden F\u00e4llen auf der ontologischen Strukturierung nach dem\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">causa-effectus<\/em>-Modell beruht. Neben Vorg\u00e4ngen beim Analysieren, die in der Zeit zwar nicht in einer gemeinsamen Sprache konzeptionalisiert wurden, die gleichwohl weitgehende strukturelle \u00c4hnlichkeit besitzen, dass sie sich in gleicher Weise umschreiben lassen, treten parallel laufende Tendenzen \u2013 etwa die mehr oder weniger hypothetische Ausschaltung des R\u00fcckgriffs auf die\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">providentia<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">Dei<\/em>\u00a0\u2013 oder partielle Trends \u2013 etwa eine Bewegung von Au\u00dfen nach Innen, wobei es sich zumeist um<em style=\"font-weight: inherit;\">sola<\/em>\/<em style=\"font-weight: inherit;\">solus<\/em>-Konstruktionen handelt: allein die Natur, allein der K\u00f6rper, allein die Gnade, allein der Glaube, allein der historische oder w\u00f6rtliche Sinn (<em style=\"font-weight: inherit;\">sola historica sententia<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">solus sensus<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">literalis<\/em>),\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">solus Christus doctor<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">sola ratione<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">sola traditione<\/em>, mit denen man etwas \u00fcber die legitimen und reinen Quellen sagen will, mithin \u00fcber die einzige Autorit\u00e4t, aus denen die Wissensanspr\u00fcche zu rechtfertigen seien.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Hinzu kommt schlie\u00dflich eine Reihe von Koinzidenzen, bei denen sich eine metaphorischen Umschreibung anbietet \u2013 etwa dass ebenso wie bei der Heiligen Schrift auch bei Erkundungen der Natur ein Prinzip der\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">claritas<\/em>\u00a0(<em style=\"font-weight: inherit;\">claritas<\/em><em style=\"font-weight: inherit;\">scripturae<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">externa<\/em>\/<em style=\"font-weight: inherit;\">interna<\/em>) gelte, und zwar in dem Sinn, dass die Natur keine derartigen Geheimnisse berge, die nicht irgendwann dem aufmerksamen Beobachter vor die Augen treten. Schwieriger scheint es, gegenseitige Beeinflussung festzustellen. Hier ist noch gr\u00f6\u00dfere Vorsicht bei der Deutung geboten und die Art und Weise solcher direkten Kontaktnahmen bleibt sorgf\u00e4ltig zu untersuchen. Dass es sie gibt, steht au\u00dfer Frage, allein schon deshalb, weil man durchg\u00e4ngig seit Mitte des 17. Jahrhunderts (wenn auch bislang wenig beachtet) das Vorgehen der Textinterpretation zur veranschaulichende Illustration diffiziler methodischer Probleme bei der Naturerkl\u00e4rung oder bei der naturwissenschaftlichen Hypothesenbildung w\u00e4hlt. Schon diese Hinweise lassen erahnen, dass die Gemeinsamkeiten, Parallelen und Koinzidenzen beim Lesen im\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">liber<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">supernaturalis<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">artificialis<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">naturalis<\/em>\u00a0verschiedene Ebenen umgreifen und mit unterschiedlicher Reichweite gelten, dass sie in sich verwickelter und m\u00fchsamer zu entdecken sind, als dies bislang erschien.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Im Rahmen des Projekts wird die Vorgeschichte der analysierenden Methode bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts und ihre hohe Zeit bis um die Mitte des 18. Jahrhunderts untersucht. Des weiteren wird den Gr\u00fcnden f\u00fcr den vehementen Niedergang am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts nachgegangen, den das g\u00e4ngige Schreckensbild der ,Wut des Zerlegens\u2019 und des ,Zerst\u00fcckelns\u2019 begleitet, dabei nicht zuletzt mit Blick auf die sich ver\u00e4nderenden Ansichten vom (literarischen) Autor und seinem Werk als einem ganzheiltichen Gebilde hoher (oder h\u00f6chster) innerer Bestimmtheit, die gerade durch die analysis zerst\u00f6rt zu werden droht; das mit dem ,Skalpell anatomisierte\u2019 Werk verliert seinen ,Geist\u2019, sein ,Leben\u2019 \u2013 kurz: Es verliert seine ganzheitlichen Eigenschaften. Bestimmtze Eigenschaften des Textes werden zu unreduzierbaren Makroeigenschaften, bei denen man dazu neigt und sich dann daran gew\u00f6hnt, sie als \u201a\u00e4sthetische\u2018 Eigenschaften auszuzeichnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><em style=\"font-weight: inherit;\">Verkn\u00fcpfungen<\/em><\/p>\n<ul style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Hermeneutik um 1600: logica und probatio theologica\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=418\">Hermeneutik um 1600:\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">Logica<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">probatio<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">theologica<\/em><\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Die hermeneutica generalis Johann Claubergs\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=409\">Die\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">hermeneutica<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">generalis<\/em>\u00a0Johann Claubergs<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Hermeneutik um 1700: philologia sacra und hermeneutica iuris\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=420\">Hermeneutik um 1700:\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">philologia<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">sacra<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">hermeneutica<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">iuris<\/em><\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Hermeneutik um 1800 I: Philosophie, Besserverstehen und sensus moralis\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=422\">Hermeneutik um 1800: Philosophie, Besserverstehen und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">sensus<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">moralis<\/em><\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Ordnungen des Wissens in der Fr\u00fchen Neuzeit\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=322\">Ordnungen des Wissens in der Fr\u00fchen Neuzeit<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Der ordo inversus in Hermeneutik und Naturphilosophie\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=405\">Der\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">ordo<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">inversus<\/em>\u00a0in Hermeneutik und Naturphilosophie<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Darstellungsformen der Vermittlung wissenschaftlicher Wissensanspr\u00fcche\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=320\">Darstellungsformen der Vermittlung wissenschaftlicher Wissensansp\u00fcche<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\"><em style=\"font-weight: inherit;\">Vorarbeiten<br \/>\n<\/em><\/span><\/p>\n<ol style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg, Die Auslegungslehre des Christian Thomasius in der Tradition von Logik und Hermeneutik. In: Friedrich Vollhardt (Hrg.), Christian Thomasius (1655-1728). Neue Forschungen im Kontext der Fr\u00fchaufkl\u00e4rung. T\u00fcbingen 1997 (Fr\u00fche Neuzeit 37), S. 253-316<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-, Logik und Hermeneutik: die\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analysis<\/em>\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">logica<\/em>\u00a0in den ramistischen Dialektiken. In: Uwe Scheffler und Klaus Wuttich (Hg.), Terminigebrauch und Folgebeziehung. Berlin 1998, S. 129-157.<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-, Zum Autorkonstrukt und zu einem methodologischen Konzept der Autorintention. In: Fotis Jannidis et al. (Hg.), R\u00fcckkehr des Autors. Zur Erneuerung eines umstrittenen Begriffs. T\u00fcbingen 1999, S. 77\u2013105<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-, Logik und Hermeneutik im 17. Jahrhundert. In: Jan Schr\u00f6der (Hg.), Theorie der Interpretation vom Humanismus bis zur Romantik \u2013 Rechtswissenschaft, Philosophie, Theologie. Stuttgart 2001 (Contubernium 58), S. 75-131<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-, Sinn und Unsinn einer Metapherngeschichte. In: Hans Erich B\u00f6deker (Hg.), Begriffsgeschichte, Diskursgeschichte, Metapherngeschichte. G\u00f6ttingen 2002 (G\u00f6ttinger Gespr\u00e4che zur Geschichtswissenschaft 14), S. 259-421<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-, Die Anatomie des Text-K\u00f6rpers und Natur-K\u00f6rpers: das Lesen im\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">liber<\/em><em style=\"font-weight: inherit;\">naturalis<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">supernaturalis<\/em>. Berlin\/New York 2003<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-, <a href=\"https:\/\/fheh.org\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Zerst\u00fcckelung-2.doc\">Ganzheitsvorstellungen und Zerst\u00fcckelungsphantasien<\/a>. Zum Hintergrund und zur Entwicklung der Wahrnehmung \u00e4sthetischer Eigenschaften in der zweiten H\u00e4lfte des 18. und zu beginn des 19. Jahrhunderts. In: J\u00f6rg Sch\u00f6nert und Ulrike Zeuch (Hg.), Mimesis \u2013 Repr\u00e4sentation \u2013 Imagination. Literaturtheoretische Positionen von Aristoteles bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Berlin\/New York 2004, S. 241-282<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-, Kontroverstheologie, Schriftauslegung und Logik als\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">donum Dei<\/em>: Bartholomaeus Keckermann und die Hermeneutik auf dem Weg in die Logik. In: Sabine Beckmann und Klaus Garber (Hg.), Kulturgeschichte Preu\u00dfens k\u00f6niglich polnischen Anteils in der Fr\u00fchen Neuzeit. T\u00fcbingen 2005 (Fr\u00fche Neuzeit 103), S. 435-563<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-, Vom\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">grammaticus<\/em>\u00a0und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">logicus<\/em>\u00a0\u00fcber den\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">analyticus<\/em>\u00a0zum\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">hermeneuticus<\/em>. In: J\u00f6rg Sch\u00f6nert und Friedrich Vollhardt (Hg.), Geschichte der Hermeneutik und die Methodik der textinterpretierenden Disziplinen. Berlin\/New York 2005 (Historia Hermeneutica. Series I: Studia 1), S. 255-337.<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-:\u00a0<a href=\"https:\/\/fheh.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Darstellung-V01.pdf\">Das Gesicht des Textes und die beseelte Gestalt des Menschen<\/a><span style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">\u00a0und die beseelte Gestalt des Menschen: Formen der Textgestaltung und Visualisierung in wissenschaftlichen Texten<\/span>\u00a0\u2013 historische Voraussezungen und methodische Probleme ihrer Beschreibung. In: Nicolas Pethes und Sandra Pott (Hg.), Medizinische Schreibweisen. Berlin 2008, S. 13-72; wesentlich erweitert Version (PDF-Datei).<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-: <a href=\"https:\/\/fheh.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/RamusLD.pdf\">Die eine Logik des Petrus Ramus<\/a>. In: Joel Biard und Fosca Mariani Zini (Hg.), Le lieux de l\u2019arguemntation. Histoire du syllogisme topique d\u2019Antiquit\u00e9 \u00e0 Leibniz. Turnout 2010, S. 385-408. Erweiterte Version,10. 2. 2017; PDF-Dokument<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-:\u00a0<a href=\"https:\/\/fheh.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/abschnittld.pdf\">Das perforierte Gewand<\/a>: Geschichte und hermeneutische Funktion von<em style=\"font-weight: inherit;\">distinctiones<\/em>,\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">partitiones\u00a0<\/em>und\u00a0<em style=\"font-weight: inherit;\">divisiones.<\/em>\u00a0In: Alexander Nebrig und Carlos Spoerhase (Hg.), Die Poesie der Zeichensetzung. Studien zur Stlistik der Interpunktion. Bern 2012, S. 89-132; wesentlich erweiterte Version vom 30. 5. 2014 (PDF-Datei)<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-: Galilei und die <i>auctoritas<\/i> und <i>dignitas<\/i> der Heiligen Schrift.\u00a0 In: Andrea Albrecht, Giovanna Cordibella und Volker R. Remmert (Hg.), Galileo Galilei im Schnittpunkt wissenschaftlicher, literarischer und visueller Kulturen im 17. Jahrhundert. Berlin\/\u00adBoston 2014, S. 405-448.\u00a0Wesentlich erweiterte Fassung vom 3.4.2017\u00a0 <a href=\"https:\/\/fheh.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Galilei.docx\">Galilei<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">-: Melanchthons Deutung von 2 Tim 2, 15 und ihre Auswirkungen auf die reformatorische <i>Hermeneutica sacra<\/i>. In: Christine Christ-von Wedel und Sven Grosse (Hg.) Auslegung und Hermeneutik der Bibel in der Reformationszeit. Berlin und Boston 2017, S. 147-212. Wesentlich erweiterte Version vom 20. 3. 2017:\u00a0<a href=\"https:\/\/fheh.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Secare.pdf\">Secare<\/a>.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">Kontakt:\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Danneberg, Lutz\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=2237\">Lutz Danneberg<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bearbeitung: Lutz Danneberg Die\u00a0analysis\u00a0wird im Zeitraum zwischen der ersten H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts bis in die Mitte des 18. Jahrhundert zu dem zentralen Konzept, das die Behandlung von Texten jeglicher Art umschreibt \u2013 solche der \u00dcberlieferung ebenso wie solche der Literatur oder solche, in denen die zeitgen\u00f6ssischen Kontroversen ausgetragen werden . 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