{"id":2227,"date":"2015-01-04T18:08:07","date_gmt":"2015-01-04T17:08:07","guid":{"rendered":"http:\/\/serverle.ilw.uni-stuttgart.de\/fheh\/?page_id=2227"},"modified":"2017-05-13T05:58:25","modified_gmt":"2017-05-13T03:58:25","slug":"arbeitsstelle-fuer-fachgeschichte-der-germanistik-humboldt-universitaet-zu-berlin","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fheh.org\/?page_id=2227","title":{"rendered":"Arbeitsstelle f\u00fcr Fachgeschichte der Germanistik (Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin)"},"content":{"rendered":"<p style=\"color: #333333;\"><!--more-->Es gibt nicht viele Universit\u00e4ten und Hochschulen in Deutschland, an denen die Wissenschaftsgeschichtsschreibung der Germanistik sozusagen \u201einstitutionalisiert\u201c ist.<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">Seit Anfang 1994 ist eine relativ eigenst\u00e4ndige Arbeitsstelle Fachgeschichte am Institut f\u00fcr deutsche Literatur der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin etabliert worden. Ihr Aufgabenbereich konzentriert sich auf die Geschichte der Berliner Germanistik , die bekanntlich in der Fachentwicklung seit dem \u00dcbergang zum 19. Jahrhundert eine zum Teil herausragende Rolle gespielt hat, wenn man an das wissenschaftliche Wirken so namhafter Gelehrter wie Jacob und Wilhelm Grimm, Friedrich Heinrich von der Hagen, Karl Lachmann, Moriz Haupt, Karl M\u00fcllenhoff, Wilhelm Scherer, Erich Schmidt, Gustav Roethe oder Julius Petersen denkt. Viele weitere Namen w\u00e4ren noch zu nennen, auch solche, die vornehmlich in den Jahren 1933 bis 1945 nicht gerade zum Ruhme der ehemaligen Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t und der Preu\u00dfischen Akademie der Wissenschaften beigetragen haben.<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">Diese wissenschaftsgeschichtliche Tradition im Spektrum von Methoden- und Konzeptdiskussionen, Forschungsergebnissen sowie institutionsgeschichtlichen Aspekten historisch-kritisch und systematisch im Kontext des Gesamtfaches aufzuarbeiten z\u00e4hlt zu den haupts\u00e4chlichen Aufgaben der Arbeitsstelle in Hinsicht auf die universit\u00e4re Lehre und Forschung. Dies will hei\u00dfen, dass es zu ihren Obliegenheiten geh\u00f6rt, daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass im Lehrangebot des Instituts m\u00f6glichst regelm\u00e4\u00dfig Vorlesungen und Seminare zur Wissenschaftsgeschichte pr\u00e4sent sind und dass im Bereich der Forschung eine kontinuierliche Arbeit geleistet wird. Was letzteres angeht, so hat sich die T\u00e4tigkeit der Arbeitsstelle Fachgeschichte in den letzten Jahren vor allem auf folgende Schwerpunkte konzentriert: auf die Fr\u00fchphase der deutschen Philologie und das Werk der Br\u00fcder Grimm, auf das Werk Wilhelm Scherers und die so genannte Scherer-Schule, auf das Wirken von Franz Koch und anderer Fachvertreter in der Zeit des Nationalsozialismus sowie auf Konzepte zur Beschreibung und Erkl\u00e4rung wissenschaftsgeschichtlicher Rekonstruktion, wof\u00fcr bereits vorgelegte bzw. noch in Bearbeitung befindliche Publikationen Zeugnis ablegen.<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">Die Arbeitsstelle Fachgeschichte versteht sich \u00fcberdies auch als eine Einrichtung instituts\u00fcbergreifender wissenschaftlicher Dienstleistungen in dem Sinne, dass sie sowohl f\u00fcr Konsultationen bei wissenschaftsgeschichtlich orientierten Lehr- und Forschungsvorhaben von Mitarbeitern und Studenten zur Verf\u00fcgung steht als auch Einsicht in speziell f\u00fcr solche Belange erstellte biobibliographische Sammlungen oder andere Quellenmaterialen und \u2013 verzeichnisse gew\u00e4hrt. Schlie\u00dflich soll noch erw\u00e4hnt werden, dass seit 1995 in Verantwortung der Arbeitsstelle beim Verlag Peter Lang die neu begr\u00fcndete Buchreihe \u201eBerliner Beitr\u00e4ge zur Wissenschaftsgeschichte\u201c herausgegeben wird. Im Hinblick auf den Gegenstandsbereich widmet sie sich vor allem der Germanistik in ihren traditionellen Teildisziplinen. Gleicherma\u00dfen f\u00f6rdert sie im Sinne der Interdisziplinarit\u00e4t ihres Gegenstandes die Ver\u00f6ffentlichung von Forschungsergebnissen aus den angrenzenden Philologien (Anglistik, Romanistik, Slawistik usw.), aus Wissenschaftsdisziplinen der Philosophie, Geschichtswissenschaft und Erziehungswissenschaften sowie der Naturwissenschaften. Insgesamt betrifft dies sowohl personen- und konzeptgeschichtliche Arbeiten als auch institutionsgeschichtliche Darstellungen in Form von Monographien oder Sammelpublikationen (zu wissenschaftlichen Konferenzen, Festschriften etc.).<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">Kontakt:\u00a0https:\/\/www.literatur.hu-berlin.de\/de\/arbeitsstelle-fachgeschichte<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":70,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fheh.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2227"}],"collection":[{"href":"https:\/\/fheh.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/fheh.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fheh.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fheh.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2227"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/fheh.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2227\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3363,"href":"https:\/\/fheh.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2227\/revisions\/3363"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fheh.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/70"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fheh.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}