{"id":1579,"date":"2015-01-04T17:17:31","date_gmt":"2015-01-04T16:17:31","guid":{"rendered":"http:\/\/serverle.ilw.uni-stuttgart.de\/fheh\/?page_id=1579"},"modified":"2020-05-01T16:27:02","modified_gmt":"2020-05-01T14:27:02","slug":"wissen-in-literatur-probleme-adaequatheitsbedingungen-explikationen-rekonstruktionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fheh.org\/?page_id=1579","title":{"rendered":"Wissen in Literatur: Probleme, Ad\u00e4quatheitsbedingungen, Explikationen, Rekonstruktionen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" style=\"color: #333333;\">\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">Bearbeitung: Lutz Danneberg, Carlos Spoerhase<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Gegenstand des Forschungsprojekts ist eine von der aktuellen Debatte ausgehende systematische Analyse der Formen, in denen \u201eWissen in Literatur\u201c sein kann. Diskutiert werden in der aktuellen Debatte immer wieder folgende Fragen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(1)<\/span>\u00a0Hermeneutische Fragen: Wie lassen sich die von einem literarischen Werk implizierten, thematisierten oder problematisierten Wissensbest\u00e4nde identifizieren und beschreiben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(2)<\/span>\u00a0Artfaktgenetische Fragen: Welche Rolle spielen Wissensbest\u00e4nde bei der Produktion literarischer Werke?<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span id=\"more-182\" style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><\/span><br \/>\n<span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(3)<\/span>\u00a0Epistemologische Fragen: In welcher Weise k\u00f6nnen literarische Werke eine Quelle von Wissen sein?<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(3.1)<\/span>\u00a0Positionen, die in der aktuellen englischsprachigen analytischen Diskussion hier vertreten werden (insgesamt eine eher schwache Diskussion mit entt\u00e4uschenden \u201aErgebnissen\u2018), sind:<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(a)<\/span>\u00a0Kognitive Stimulation: Bestimmte Fakult\u00e4ten werden mitangesprochen, die in anderen kognitiven T\u00e4tigkeiten nicht mitangesprochen werden: Einbildungskraft, Wahrnehmung, Urteilsverm\u00f6gen, Lust.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(b)<\/span>\u00a0Nicht-propositionales Wissen als Wissen-wie: Wissen, wie es ist, eine bestimmte Erfahrung zu machen; wissen, wie es ist, einen bestimmten Gem\u00fctszustand zu haben<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(c)<\/span>\u00a0Ein\u00fcbung von moralischer T\u00e4tigkeit (exercise): W\u00e4hrend der Lekt\u00fcre \u00fcben wir bestimmte moralisch relevante T\u00e4tigkeiten aus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(d)<\/span>\u00a0Exemplifikation von moralischer T\u00e4tigkeit (exemplar): Der Text f\u00fchrt uns bestimmte moralisch relevante T\u00e4tigkeiten vor.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(e)<\/span>\u00a0Wir gewinnen \u201aneue\u2018 Perspektiven auf die Welt, durch Aneignung einer neuen Selbst- bzw. Weltbeschreibung: Hier steht der konstruktive Charakter von Kunst, ihre (behauptete) \u201akulturpr\u00e4gender\u2018 Einfluss im Vordergrund. Beispiele: Aneignung neuer Konzepte von Individualit\u00e4t, Liebe usw.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(3.2)<\/span>\u00a0H\u00e4ufig wird die These, dass Literatur eine Quelle von Wissen sei, sogar noch dahingehend spezifiziert,<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(a)<\/span>\u00a0dass Literatur Quelle einer eigenen (genuinen) Form des Wissens sei, d.h. ein spezifisches Wissen liefere, dass nicht in anderen (wissenschaftlichen) Diskursen etabliert werden kann. Hier lie\u00dfe sich von einer These der spezifischen Wissensexklusivit\u00e4t sprechen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(3.3)<\/span>\u00a0Probleme, an denen sich die Diskussion immer wieder (bislang ohne gr\u00f6\u00dfere Erfolge) abarbeitet, sind unter anderem<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(a)<\/span>\u00a0die Frage, ob Literatur eine Quelle neuen Wissens sein kann , d.h. Quelle eines Wissens, das noch nicht bereits in anderen (wissenschaftlichen) Diskursen etabliert ist oder ob Literatur grunds\u00e4tzlich auf die Aufnahme von bereits (au\u00dferliterarisch) etabliertem Wissen angewiesen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(b)<\/span>\u00a0damit verbunden auch die Frage, inwiefern Literatur eine Quelle von nicht-trivialem Wissen sein kann (wie z.B. linguistischem Wissen, Wissen, dass Menschen in Berlin wohnen usw.).<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(c)<\/span>\u00a0die Frage, inwieweit Literatur auch Gr\u00fcnde daf\u00fcr liefern kann, dass etwas von dem, was sie sagt, tats\u00e4chlich auch so ist? Inwiefern vermag Literatur auch das in ihr enthaltene Wissen als ein solches zu rechtfertigen? Dieses Problem weist zwei Dimensionen auf, die damit zusammenh\u00e4ngt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(i)<\/span>\u00a0das literarische Texte aufgrund ihrer Fiktionalit\u00e4t keine (expliziten) Wissensanspr\u00fcche formulieren<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(ii)<\/span>\u00a0und (h\u00e4ufig) keinen (expliziten) argumentativen Charakter aufweisen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(d)<\/span>\u00a0die Frage, inwiefern sich von einem literarischen Wissen als in literarischen Texten enthaltenes Wissen (Literatur als Wissensreservoir) ein von literarischen Texten \u201ablo\u00df\u2018 vermitteltes Wissen (Literatur als Wissenstr\u00e4ger) unterscheiden l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(e)<\/span>\u00a0die Frage, ob literarische Texte Quelle von propositionalem Wissens (Wissen in Aussagenform) oder nichtpropositionalem Wissen sein k\u00f6nnen, und wie genau das Konzept einer nichtpropositionalen Wissensform zu explizieren ist, z.B. im Sinne einer Unterscheidung von knowing-that und knowing-how:<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(i)<\/span>\u00a0knowing-that ist propositionales Wissen oder deklaratives Wissen; d.h. Wissen, dass eine bestimmte Aussage wahr oder falsch ist, dass sich in der Welt bestimmte Sachverhalte so und so verhalten (z.B. wissen, dass Napoleon die Schlacht Austerlitz gewonnen hat; wissen, dass man auf Glatteis leicht ausrutschen kann; wissen, dass ein Fleck auf der gegen\u00fcberliegenden Wand ist usw.).<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(ii)<\/span>\u00a0knowing-how ist nichtpropositionales Wissen wie practical mastery, d.h. praktische F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten (z.B. Fahrrad fahren k\u00f6nnen).<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(iii)<\/span>\u00a0knowledge by acquaintance bzw. knowing-what-it-is-like ist nichtpropositionales Wissen wie Vertrautheit (seinen Doktorvater kennen, sich in M\u00fcnchen auskennen), aber auch unmittelbare pr\u00e4sente Wahrnehmungszust\u00e4nde (z.B. Kopfschmerzen, Farbwahrnehmungen usw.).<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(iv)<\/span>\u00a0Bis in die Gegenwart wird diskutiert, inwiefern knowing-how knowing that voraussetzt (so wird z.B. darauf hingewiesen, dass es nicht denkbar ist, dass man sich in Berlin auskennen kann ohne sehr viel \u00fcber Berlin zu wissen (d.h. zu wissen, dass Berlin nicht in den Bergen liegt usw.).<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">(f)<\/span>\u00a0Von den damit genannten unterschiedlichen nichtpropositionalen Wissenstypen (nichtpropositionales Wissen als eine spezifische Wissensform), sind nichtpropositionale Formen der Wissensvermittlung zu unterscheiden (die Differenzierung wird in der Diskussion meist unterlassen). Nichtpropositionale Formen der Vermittlung von Wissen \u2013 die, wie gesagt, nicht Wissensformen, sondern (epistemische) Vermittlungsformen sind \u2013 sind als Darstellungsformen dort gegeben, wo ein bestimmtes Wissen nicht direkt \u201agesagt\u2018 (d.h. behauptet), sondern indirekt \u201agezeigt\u2018 (d.h. dargestellt) wird; das sind bei literarischen Texten unter anderem literarische Strukturierungsformen (z.B. Gattungen), rhetorische Instrumente (z.B. Metaphern) oder literarische Narrative (z.B. \u201abildliche\u2018 Modelle).<\/p>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\"><em style=\"font-weight: inherit;\">Verkn\u00fcpfungen<\/em><\/span><\/p>\n<ul style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Wissen in Literatur: Wahrscheinlichkeit und fiktionale Welten\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=46\">Wissen in Literatur: Wahrscheinlichkeit und fiktionale Welten<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Auctoritas und Testimonium: Epistemologien der Glaubw\u00fcrdigkeit und des Vertrauens\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=43\">Auctoritas und Testimonium: Epistemologien der Glaubw\u00fcrdigkeit und des Vertrauens<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Popularisierung von Wissen<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Darstellungsformen der Vermittlung wissenschaftlicher Wissensanspr\u00fcche<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">List, L\u00fcge und die Logik von Wissen und Verstehen im 17.\/18. Jahrhundert<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Theorie der Fiktionalit\u00e4t<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">\u00c4sthetische Kategorien in den Naturwissenschaften<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Goethe als Naturwissenschaftler im Streit um den Wissensbegriff<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\"><em style=\"font-weight: inherit;\">Vorarbeiten<\/em><\/span><\/p>\n<ol style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Dannebrg und Hans-Harald M\u00fcller: Brecht and the Logical Empiricism. In: The Brecht-Yearbook\/Brecht-Jahrbuch 15 (1990), S. 151-163 (deutsche \u00dcbersetzung in: Wendelin Schmidt-Dengler [Hg.], Fiction in Science \u2013 Science in Fiction. [\u2026]. Wien 1998, S. 59-70).<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg: Das Elend der Brecht-Forchung. In: Notae. Informations- und Mittedilungsblatt des Brecht-Zentrums der DDR 13 (1990), H. 3, S. 4-7.<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg: Kontextbildung und Kontextverwendung. In: SPIEL. Siegenr Periodicum zur Internationalen Empirischen Literaturwissenschaft 9 (1990), S. 89-130.<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg: Logik und Literatur. In: Komplex Logik. Symposium zu Ehren von Alexander Sinowjew. Berlin 1992, S. 58-66.<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg: Wie kommt die Philosophie in die Literatur? In: Christiane Schildknecht und Dieter Teichert (Hg.), Philosophie in Literatur. Frankfurt\/M. 1996, S. 19-54.<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg: Sprachphilosophie in der Literatur. In: Marcello Dascal et al. (Hg.), Sprachphilosophie\/Philosophy of Language\/La philosophie du langage. [\u2026]. Berlin\/New York 1996, S. 1538-1566.<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg: Zu Brechts Rezeption des Logischen Empirismus. In: Deutsche Zeitschrift f\u00fcr Philosophie 44 (1996), S. 363-387.<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg: Ganzheitsvorstellungen und Zerst\u00fcckelungsphantasien. Zum Hintergrund der Wahrnehmung \u00e4sthetischer Eigenschaften in der zweiten H\u00e4lfte des 18. und zu beginn des 19. Jahrhunderts. In: J\u00f6rg Sch\u00f6nert und Ulrike Zeuch (Hg.), Mimesis \u2013 Repr\u00e4sentation \u2013 Imagination. [\u2026]. Berlin\/New York 2004, S. 241-282.<\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg: Weder Tr\u00e4nen noch Logik: \u00dcber die Zug\u00e4nglichkeit fiktionaler Welten. In: Uta Klien et al. (Hg.), Heuristiken der Literaturwissenschaft. [\u2026]. Paderborn 2006, S. 35-83. Langfassung <a href=\"https:\/\/fheh.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Danneberg-Fiktion-1.pdf\">Weder Tr\u00e4nen noch Logik<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\">Lutz Danneberg und Carlos Sporhase: <a href=\"https:\/\/fheh.org\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/wissenlit.pdf\">Wissen in Literatur<\/a>. Kann es epistemische Situationen geben, in denen Wissen in Literatur ist und in denen Literatur Wissen \u00fcbertr\u00e4gt? \u00dcberlegungen zur systematischen Pragmatik von Wissenszuschreibungen. Version 3. 3. 2009, PDF-Dokument<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit;\"><span style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: #666666;\">Kontakt:\u00a0<a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Danneberg, Lutz\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=2237\">Lutz Danneberg<\/a>,\u00a0<a style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #333333;\" title=\"Spoerhase, Carlos\" href=\"https:\/\/fheh.org\/?page_id=2279\">Carlos Spoerhase<\/a><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bearbeitung: Lutz Danneberg, Carlos Spoerhase Gegenstand des Forschungsprojekts ist eine von der aktuellen Debatte ausgehende systematische Analyse der Formen, in denen \u201eWissen in Literatur\u201c sein kann. 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